Philosophie

Wie ich unterrichte


Meine Kurse werden individuell nach Themen, Anforderungen und Möglichkeiten der Teilnehmer immer wieder neu gestaltet. Mögliche Variationen von Körperübungen ermöglichen jedem Teilnehmer in Eigenverantwortung den bestmöglichen Nutzen zu ziehen. Aspekte eines Unterrichts können sein:
Körperübungen zur Kräftigung, Dehnung und Verbesserung der Körperwahrnehmung, Atemverfeinerung und Achtsamkeit, Körper- und Atembeobachtung, Konzentrationsübungen, Entspannung und Meditation.
Die Inhalte der Kurse werden nach Themen aufgeteilt, um dem Teilnehmer verschiedene Erfahrungsmöglichkeiten zu bieten.

Warum Yoga?


Der Grund Yoga zu praktizieren ist so vielfältig wie Yoga selbst. Diese können zum Beispiel sein:
- Den Körper elastischer zu machen - Regenerierungen zu unterstützen - Sich selbst im Körper zu erfahren - Stressgefühl abzubauen
- Ein Auszeit zu nehmen vom Alltagsablauf - Konzentrationssteigerung
- Ausgeglichenheit erhöhen
- sich selbst bewusst begegnen
- Freude an der Bewegung und an Yoga selbst
- den Geist in die Ruhe zu führen
- Übungen der Aufmerksamkeit und der Atemführung mit in den Alltag zu nehmen
Yoga kann auch als Lebensweg betrachtet werden, der durch die Körper-/Atemübungen und die Ausrichtung des Geistes eine neue Lebenserfahrung ermöglicht.

Yoga im Westen heute


Yoga wird heute primär als Hațha Yoga unterrichtet. Dies beinhaltet unter anderem die Ãsana Praxis (Körperübungen), Atempraxis (Prãnayãma) und Meditation.

Entwicklungsgeschichte des Yoga


Yoga fand seinen Ursprung in der indischen Spiritualität / Philosophie vor weit über 2000-3500 Jahren in Indien. Die ersten schriftlichen Nachweise sind in den Veden /Upanischaden, den heiligen Büchern Indiens zu finden. Archäologische Funde lassen einen früheren Ursprung vermuten.
Die ersten Auslegungen befassten sich mit der Frage:
Warum leidet der Mensch? Wie entsteht Leid? Wie kann der Mensch sich von Leid befreien?
Es war die philosophische und spirituelle Auseinandersetzung mit dem Mensch-Sein, mit der Spiritualität und der Entwicklung des Menschen und des Leids und dessen Befreiung davon.
Über die Jahrhunderte wurden in Indien die Veden verfasst, die Sãṁkhya Philosophie nieder geschrieben und Patañjali verfasste die Yoga Sũtren. Die Hațha Yoga Pradîpîka, der Leitfaden des Hațha Yoga, wurde in und nach der Zeit des Tantrismus entwickelt und nieder geschrieben.
Es gibt verschiedene weitere Richtungen, Schulen und Traditionen von Yoga: Hațha Yoga, Jñana Yoga, Bhakti Yoga, Karma Yoga, Rãja Yoga... auch geprägt durch verschiedene Meister des Yoga (Lehrer).
Den Weg in den Westen fand Yoga über Swami Vivekananda, der im Jahr 1893 , um einen Vortrag vor dem Weltparlament der Religionen zu halten.
Dies galt als ersten Schritt auf dem Weg des Yoga in den Westen.
Dem folgte Sri P. Yogananda, der den Kriyã Yoga in die USA brachte.
Reisende und Abendteurer entdeckten Yoga (primär Hațha Yoga) in Indien für sich, lernten dort bei indischen Lehrern und kehrten mit dem Wissen in das Abendland zurück.
Die religiöse Unabhängigkeit erhielt der klassische Yoga unter anderem auch durch die Yoga Sũtren des Patañjali, der es dem Übenden offen lässt, welchem höheren Aspekt dieser zugewandt sein möchte und löst sich damit von einer definierten Religion.
Yoga wird so für jeden Menschen zugänglich gemacht unabhängig von Glauben, Nationalität, Geschlecht, Hautfarbe, Alter und Sein!
Die Yoga Sũtren beinhalten unter anderem den achtgliedrigen Pfad, welcher der mehrere Zweige beinhaltet. Diese sind unter anderem der gute Umgang mit anderen und mit sich selbst, gesunderhaltende und stärkende Übungen für den Körper (ãsana) , Übung in der Achtsamkeit und Verfeinerung des Atems (prãṇayãma), Ausrichtung und Kontrolle der Sinne (pratyãhãra) und die Bewusstwerdung und Kontrolle über die Aktivitäten des Geistes (saṃyama) . Der Prozess der Mediation wird über Konzentration (dhãranã) , Vertiefung (dhyãna) bis hin zur vollen
Erkenntnis über eines Objektes und einer möglichen Einheitserfahrung (samãdhi) beschrieben.
Das klassische Ziel von Yoga nach den Yoga Sũtren des Patañjali ist: den Körper / Muskulatur zu trainieren und den Geist und den Atem in eine Einheit zu führen, und damit Befreiung von Leid - Kaivalya – zu erlangen.
Bei regelmäßiger Übung kann Yoga zu einer verbesserter Körperhaltung, zu einem bewussten konzentrierten Geist und einen ruhigen und bewussten Atem führen. Letztendlich kann durch die Übung der Meditation eine Gedankenberuhigung, - kontrolle bis hin zur Gedankenleere entstehen.
Yoga überschreitet den rein körperbezogenen Ansatz und bindet Geist und Atem mit ein.
Der Mensch wird als ganzheitlich gesehen.
Wer möchte, kann über Yoga einen integralen und spirituellen Erfahrungsweg (Mystik) beschreiten, unabhängig der persönlichen religiösen / spirituellen Ausrichtung

Yogabi

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