Herbstgedanken /  Gabriele Renkl  im Oktober 2020


Der Wind bewegt die Blätter
am Baum wild und doch zart.
Der Regen tröpfelt auf die herzförmigen Birkenblätter und lässt sie zwirbeln,
wie in einem Karussell,
spielerisch und ungezähmt.
Auf einmal steht alles still und dann beginnt das Spiel von Neuem;
„einzigartig“
ganz frisch und unbekümmert.


Herbstspaziergang 
Der englische Garten gleicht einem Museum,
mächtige Bäume ragen empor,
die Regentropfen gleiten unter dem Baum dampfend hervor,
die Enten im Wasser breiten Ihre Flügel aus und vereinen sich;
das Wasser fließt und strömt im Einklang mit der Natur und
es erinnert mich an:
„Meine Seele spannte weit ihre Flügel aus. 
Flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus.
„Stille“


Die Regentropfen gleiten ins Wasser „peng“
zuerst entsteht ein Kreis, dann zwei, dann drei….
Es verändert sich ständig und trotzdem ist alles im Fluss, ja harmonisch.
Ich gehe einen Weg entlang, plötzlich taucht die Sonne wieder hervor -
und gleichzeitig fallen Regentropfen, das Licht glitzert durch die Bäume und ich
genieße und staune
„aaaah“ 


Ein Regenbogen vor mir
„Glück“
Ich stapfe weiter wie ein kleines Kind,
durch die Wasserpfützen und fühle mich wie im siebten Himmel;
„Hurra, Wunder, Danke Dir von ganzem Herzen für die wundervollen Herbstgenüsse.“